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Entkalkungsanlage | 12 Minuten Lesezeit

Kalkhaltiges Wasser trinken: 4 überholte Mythen & 3 Wahr­heiten

Verfasst von Rista Petrović – Inhaber von Aqua Unimat e. K.

Kind trinkt kalkhaltiges Wasser vom Wasserhahn

10 von den 16 Bundesländern leiden im Schnitt unter einer hohen Wasserhärte – sprich unter kalk­haltigem Wasser.

Darum ist es auch kein Wunder, dass es viele Menschen beschäftigt, ob man den Kalk im Leitungswasser trinken sollte. So googlen Tausende jeden Monat nach „kalkhaltiges Wasser trinken“.

Screenshot des Suchvolumens für das Keyword "kalkhaltiges wasser trinken"
Quelle: Screenshot Google Ads Planner

Die Faszination für das Kalkproblem hat aber auch zu weitverbreiteten Meinungen geführt, die sich hartnäckig halten. Davon ist auch unser Team nicht verschont geblieben. So meinte letztens Johana Rojas, Designerin bei Aqua Unimat, bzgl. dem Trinken kalkhaltigen Leitungswassers:

„Der hohe Kalkgehalt im Münchener Leitungswasser setzt mir zu. Seitdem wir in München leben, habe ich öfter Verdauungsprobleme.“

Das ist bei Weitem nicht der einzige Nebeneffekt, der kalkigem Wasser nachgesagt wird. So soll das Trinken von sehr kalkhaltigem Wasser schädlich bzw. ungesund sein und sogar Herz-Kreislauf-Probleme hervorrufen!

Doch ist dem so?

In den folgenden Minuten überprüfen wir die 7 gängigsten Meinungen über das Trinken kalkigen Wassers.

Was versteht man unter kalkhaltigem Wasser?

Kalkhaltiges Wasser ist Wasser, das einen erhöhten Gehalt an gelöstem Kalzium­karbonat (= Kalk) aufweist. Diese gelöste Kalkmenge messen wir als Wasserhärte in mmol/l oder Grad deutscher Härte (°dH). Der Kalkgehalt kann je nach geogra­fischer Region variieren. Es gilt: Je mehr Kalzium- und Magnesium­ionen im Trinkwasser gelöst sind, desto härter ist es.

Doch wie kommt der Kalk in das Wasser?

Obere Boden- oder Gesteinsschichten enthalten unterschiedliche Mengen an Kalkstein, der oft von toten Lebewesen oder Meeresorganismen stammt. Dieser Kalkstein ist nicht rein, sondern fast immer dolomitisiert, sodass es sich um ein Misch­karbonat aus Kalzium und Magnesium handelt: Kalzium-Magnesium-Karbonat.

Magnesium ist zudem ein natürlicher Bestandteil von Grundwasser und Tiefenwasser.

Gut, doch wie gelangt dieser Kalk jetzt ins Wasser?

Regen fällt zu Boden und sickert durch diese Boden- und Gesteinsschichten und nimmt dabei das Misch­karbonat auf. Dieses Wasser gelangt letzten Endes in unser Trinkwasser.

Das ist aber nicht das Ende der Kalkreise!

Trinken Sie verkalktes bzw. kalk­haltiges Wasser oder kochen Sie damit, findet der aus Magnesium- und Kalziumionen bestehende Kalk letztendlich auch seinen Weg in unseren Organismus.

Und das ist auch gut so! Weil … ja, warum eigentlich?

Welche Rolle spielen Kalzium und Magnesium in unserem Körper?

Kalzium und Magnesium sind elementare Mineralstoffe. Beide übernehmen vitale Funktionen!

Kalzium hat folgende Vorteile:

  • Knochendichte & -festigkeit: Das Knochensystem ist der größte Kalziumspeicher in Ihrem Organismus.
  • Zahnfestigkeit: Kalzium und Phosphat sind die Bestandteile, aus denen Ihr Dentin (das Zahnbein) und Zahnschmelz bestehen.
  • Reizübertragung: Die Erregbarkeit sowie die Steuerung und Anspannung Ihrer Muskulatur und Nerven basiert auch auf Kalzium.
  • Intrazelluläre Signalübermittlung: Kalziumionen sind ein Botenstoff zwischen Zellen.
  • Zellmembranstabilisierung: Freie Kalziumionen stabilisieren das elektrische Potenzial an Zellmembranen.

Magnesium hat folgende Vorteile:

  • Muskelentspannung: Die Entspannung der Muskeln wird gefördert.
  • Herztätigkeit: Das Risiko von Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck oder Herz­schwäche sinkt.
  • Zellenkommunikation: Die Kommunikation zwischen Nervenzellen und zwischen Muskel- und Nervenzellen verbessert sich.
  • Knochenaufbau: Der Knochenstoff­wechsel wird reguliert.
  • Zahnaufbau: Neben Kalzium und Phosphat befinden sich auch Spurenelemente wie Magnesium und Fluorid im Zahnschmelz.

Das klingt doch fantastisch!

Derzeit erreichen laut Bundesministerium rund 55 % der Frauen und 46 % der Männer die empfohlene Kalziumzufuhr nicht.

Folglich könnten wir einfach viel kalkhaltiges Wasser trinken und unseren täglichen Bedarf an Kalzium und Magnesium decken, oder?

Nicht ganz.

Um unseren täglichen Bedarf zu decken, müssten wir nämlich ca. 20 Liter kalkigen Wassers trinken. Ein wichtiger Grund hierfür ist, dass unser Organismus die beiden Mineralien in Form von Kalk nur mit Mühen verstoffwechseln kann.

Warum?

Als Kalk sind Kalzium und Magnesium schwer löslich und können die Darmwand nur schwer passieren. Daher scheiden wir die gesunden Mineralstoffe größtenteils wieder aus.

Käse, Paprika und Oliven auf einem Teller

Den meisten Bedarf decken Sie über Ihre Ernährung, vor allem durch Milch- und Vollkorn­produkte sowie Gemüse. Dazu gehören:

  • Obst
  • Käse
  • Joghurt
  • Paprika

Gut, – jetzt wissen wir, aus was Kalk besteht und wie unser Stoffwechsel mit dessen Bestand­teilen umgeht.

Der Tisch ist also gedeckt für die folgende Analyse der 7 meist verbreiteten (Irr-)glauben über das Trinken von kalkhaltigem/ verkalktem Wasser.

Meinung #1: Kalkhaltiges Wasser führt zu Nieren­steinen

Ich gebe es gerne zu: Auch ich habe eine Zeit lang geglaubt, dass dies stimme! Es klingt doch so logisch … Wie in den Wasserleitungen, so lagert sich Kalk doch sicherlich auch in unseren Nieren ab und potenziert Nierensteine.

Mann denkt er hat Vorurteil über das Trinken von kalkigem Wasser und Nierensteinen verstanden

Tatsache: In Deutschland leiden ca. 5 % der Bevölkerung an Nierenstein.

Doch was sagt die Medizin zu diesem Sachverhalt?

In einer randomisierten Studie mit 18 Oxalatsteinbildnern stieg bei den Patienten, die hartes Mineralwasser (knapp über 2,5 Millimol Gesamthärte je Liter) tranken, die Kalzium­konzentration im Urin signifikant an. Verglichen wurde der Anstieg mit Kontrollgruppen, die weiches Mineral­wasser ohne Kalk (22 mg/l) oder örtliches Leitungswasser (63 mg/l) tranken.

Ob dies jedoch tatsächlich die Stein­bildung begünstigt, bleibt unklar.

Zudem fand eine iranische Studie heraus, dass mehr Oxalatsteinbildner im Urin vorkommen, wenn nicht zureichend Kalziumionen aufgenommen werden. Das bedeutet, dass Wasser mit einem hohen Kalkgehalt sogar die Anzahl der Steinbildner reduzieren könnte!

Die gleiche Studie konnte darüber hinaus keine Korrelation zwischen der Wasser­härte in 24 iranischen Provinzen und dem Vorkommen von Nierensteinen feststellen.

Fazit: Meinung #1 stimmt nicht.

Meinung #2: Kalkhaltiges Wasser schmeckt schlecht

Vorneweg: Ob etwas „gut“ oder „schlecht“ schmeckt, ist und bleibt eine persönliche Einschätzung.

Frau schmeckt das Trinken von Leitungswasser mit Kalk nicht

Was jedoch mit Sicherheit beeinflusst wird, ist:

  • Leitungswasser: Der Geschmack beim Trinken von sehr kalkhaltigem Wasser ist anders als von weichem Wasser.
  • Kaffee, Tee und gemischte Getränke: Durch den Magnesium­ionen- und Kalziumionen­gehalt erhalten sie einen eigentümlichen Geschmack.

Gekochtes Gemüse und gekochte Speisen: Diese erhalten einen markanten Beigeschmack.

„Natrium schmeckt salzig, Magnesium bitter-süßlich, Calcium schmeckt seifig, kalkig, kreidig. Hydrocarbonat verleiht dem Wasser Fülle und Körper.“

Das bedeutet aber nicht, dass hartes Wasser jedem automatisch schlechter schmeckt!

Mir z. B. schmeckt mineralienreiches, sprich hartes Wasser besser als neutrales, weiches Wasser.

Natürlich hängt der Geschmack des verkalkten Leitungswassers nicht nur vom Kalk, sondern auch von weiteren Faktoren ab, wie dem Kaliumgehalt, der Quelle oder dem Zustand der Wasserleitungen im Gebäude.

Fazit: Meinung #2 stimmt nicht.

Sie wünschen sich weiches, neutral schmeckendes Wasser?

Unsere Ionentauscher-Entkalkungsanlagen geben kein Natrium in Ihr Wasser ab, sodass das enthärtete Trinkwasser nicht salzig schmeckt!

Meinung #3: Kalkhaltiges Wasser ist schlecht für Haare und Haut

Kalkhaltiges Wasser und Haare: Die sind in den meisten Fällen wie Katz und Maus. So macht der Kalk Ihre Haare brüchiger, dünner und sie reißen leichter.

Das ist jedoch nicht alles:

  • Mögen Sie Schaum? Ihr Shampoo schäumt weniger, die Haare werden strohig.
  • Haben Sie gefärbte Haare? Dann hält die Farbe kürzer.
  • Haben Sie Locken? Dann werden diese widerspenstiger.

Der Kalk greift ebenfalls Ihre Haut an. Es bilden sich Risse zwischen Hautzellen, in denen sich manchmal Keime und Bakterien einnisten. Ihre Haut wird bzw. wirkt unrein. Noch dazu verstopfen die Poren.

Zudem zeigt eine britische Studie, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen hartem Wasser und Neurodermitis gibt!

Frau kratzt Arm mit Neurodermitis wegen Kalk

Fazit: Meinung #3 stimmt.

Meinung #4: Kalkhaltiges Wasser erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

„Die Frage, ob ein hoher Kalkgehalt im Trinkwasser mit der Verkalkung der Herzkranz­gefäße in Verbindung steht, lässt sich mit einem klaren Nein beantworten. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Kalk über das Trinkwasser und dem Verkalken der Herzkranzgefäße.“

In der Tat sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems die Folge zahlreicher Erkrankungen, nicht das alleinige Resultat harten Wassers.

Ganz im Gegenteil!

Wie früher im Text erwähnt, senkt Magnesium sogar das Risiko von Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck oder Herzschwäche. Somit kann Kalk gut für Ihre Gesundheit sein.

Daher …

Fazit: Meinung #4 stimmt nicht.

Meinung #5: Kalkhaltiges Wasser ist nicht geeignet für die Zubereitung von Baby­nahrung

Sie glauben, dass hartes Wasser für die Babynahrung gesund sei?

Dann … haben Sie Recht!

Es gibt derzeit keine wissenschaftliche Grundlage gegen die Verwendung harten Leitungs­wassers für die Zubereitung von Babynahrung.

Tipp: Lassen Sie einfach kaltes Leitungswasser so lange laufen, bis es konstant kalt fließt. So gehen Sie sicher, dass Ihr Baby kein abgestandenes Wasser trinkt.

Vorsicht: Anfangs kann das kalkhaltige Wasser bei empfindlichen Babys bei hoher Dosis zu Blähungen oder Verstopfungen führen, was sich aber schon nach kurzer Zeit bessern sollte.

Auf die Dauer teures und unnötiges Babywasser ist also nicht nötig.

Screenshot von Preisen von Babywasser auf Google
Quelle: Screenshot Google

Was jedoch schon ein Problem darstellt, ist der Effekt des kalkigen Wassers auf die sensible Haut des Babys. Denn vergessen Sie nicht, dass es einen bewiesenen Zusammenhang zwischen Hartwasser und Neurodermitis gibt!

Das bloße Trinken von Wasser bzw. Leitungs­wasser mit Kalk ist für das Baby jedoch weder schädlich noch ungesund, daher …

Fazit: Meinung #5 stimmt nicht.

Meinung #6: Kalkhaltiges Wasser führt zu Verdauungs­problemen

Das muss doch stimmen“, denken Sie mit Recht. Denn wir haben gerade gesagt, dass empfind­liche Babys anfangs Verdauungsprobleme bekommen können.

Doch wie sieht es bei den anderen Altersgruppen aus?

Bei empfindlichen Personen kann es tatsächlich auch nach dem Babyalter wegen des Magne­siums zu Verdauungs­störungen wie z. B. Durchfall kommen. So wird Magnesiumsulfat als Abführmittel genutzt, wie uns Google bestätigt:

Screenshot aus Google zur Verwendung von Magnesiumsulfat als Abführmittel
Quelle: Screenshot Google

Daher …

Fazit: Meinung #6 stimmt.

Wollen auch Sie die Vorteile weichen Wasser genießen?

Dann sehen Sie sich unsere Aqua Unimat Entkalkungsanlagen an! Unsere Ionentauscher sind umweltfreundlich und wartungsarm.

Meinung #7: Kalkhaltiges Wasser beeinträchtigt die Wirkung von Medikamenten.

Wir sind bei der siebten und letzten verbreiteten Meinung über das Trinken kalkhaltigen Wassers gekommen: die vermeintliche Senkung der Wirksamkeit von Medikamenten.

Denken Sie, dass dieses „Gerücht“ falsch sei?

Dann irren Sie sich leider! Denn es stimmt!

Folgendes sagt das PharmaWiki dazu:

„Hartes Wasser kann mit em­pfindlichen pharmazeutischen Wirkstoffen Komplexe bilden. Dadurch reduzieren sich die Bioverfügbarkeit und die Wirksamkeit.“

Das zeigte die folgende Studie mit Ferkeln, die wir nur der Wahrheit halber als Quelle angeben, denn es gibt kaum wissen­schaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. Wir unterstützen Tierversuche nicht und heißen diese niemals gut.

Übrigens:

Ebenso können Mineralwasser, Milch oder Säfte die Wirksamkeit von Medikamenten beein­flussten.

Aus diesem Grund sollten Sie Medika­mente möglichst mit enthärtetem oder weichem Wasser zu sich nehmen!

Fazit: Meinung #7 stimmt.

Fazit: Man muss nicht alles glauben, was man hört

Wie sagte doch schon so schön der römische Staatsmann Markus Tullius Cicero:

„Man muss nicht alles glauben, was man hört.“

Von den 7 verbreiteten Meinungen waren nur 3 wahr.

Verbreitete Meinung Wahrheitsgehalt
Kalkhaltiges Wasser führt zu Nierensteinen. falsch
Kalkhaltiges Wasser schmeckt schlecht. falsch
Kalkhaltiges Wasser ist schlecht für Haare und Haut. richtig
Kalkhaltiges Wasser erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. falsch
Kalkhaltiges Wasser ist nicht geeignet für die Zubereitung von Babynahrung. falsch
Kalkhaltiges Wasser führt zu Verdauungsproblemen. richtig
Kalkhaltiges Wasser beeinträchtigt die Wirkung von Medikamenten. richtig

Was wirklich stimmt, ist also, dass Sie Verdauungsprobleme bekommen, Ihre Haut und Haare leiden und Medikamente etwas schwächer wirken könnten.

Alle anderen Meinungen bzgl. Ihrer Gesundheit sind jedoch Irrglauben!

Kalk im Wasser mag zwar nicht ungesund sein, doch er ist schädlich für Ihren Haushalt. So führt er zu:

  • Kalkflecken auf Armaturen
  • Kesselstein in Töpfen, Wasser­kochern und Heizkesseln
  • höheren Wartungs-, Energie- und Heizkosten
  • höheren Wasch- und Reinigungs­mittelverbrauch
  • Rohrbrüchen durch Kalkablage­rungen und Korrosion

Aus diesem Grund ist der Erwerb eine Entkalkungsanlage empfehlenswert!

Unsere Wasserprofis informieren und beraten Sie gerne – persönlich und unverbindlich und …

basierend auf Erfahrung und Wissen, nicht auf Hörensagen und verbreiteten Irrglauben!

Eine Aqua Unimat Entkalkungsanlage sorgt für weiches Wasser in Ihrem Zuhause

Auf unserer Webseite finden Sie viele Informationen zur Funktionsweise unserer Wasseraufbereitungsanlagen. Lassen Sie sich bei Fragen oder Interesse gerne von uns beraten – kostenlos und unverbindlich!

Kalkhaltiges/ kalkiges Wasser trinken

Jein. Die im kalkhaltigen Wasser enthaltenen Kalzium- und Magnesiumionen sind für den Körper wichtige Mineralstoffe, beispielweise für unsere Knochen und Zähne. Leider kann unser Organismus die Mineralien in Form von Kalk nur schlecht verarbeiten. Zudem kann das Trinken verkalkten Wassers bewiesenermaßen zu Verdauungsproblemen, trockenem Haar und Hautproblemen wie Neurodermitis führen.

Kalk im Wasser kann für Ihren Körper schädlich sein, wenn er Probleme mit dem Verdauungstrakt, den Haaren oder der Haut verursacht. Vor allem schadet der Kalk aber Ihrem Haushalt. So sorgt der Kalk für Rohrbrüche, Strom- & Heizkosten, defekte Haushaltsgeräte, Keimbildungen und höheren Wasch- und Spülmittelverbrauch.

Wie das deutsche Umweltbundesamt bestätigt, können Sie kalkhaltiges bzw. kalkiges Wasser ohne Bedenken trinken. Die Kalkbestandteile Kalzium und Magnesium sind gesund. In der Kalkform können diese Mineralien aber die Darmwand nicht passieren, sodass letztlich nur ein Bruchteil verstoffwechselt wird. Der Rest wird ausgeschieden.

Kalkablagerungen im Körper sind nicht die Folge kalkhaltigen Wassers. Vielmehr resultieren sie aus einem ungesunden Lebensstil, der verschiedene Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und hohe Cholesterinwerte hervorruft. Die Verkalkung der Arterien entsteht dann aufgrund der auftretenden Entzündungsreaktionen und Ablagerungen (sog. „Plaques“).

Sie können entweder die Folgen des kalkhaltigen Wassers oder direkt die Ursache angehen. Eingefressenen Kalk entfernen – das geht händisch mit Zitronensäure, Essig(-essenz), Backpulver, Vitamin-C-Tabletten sowie Zeit und Mühe. Die Anschaffung einer Entkalkungsanlage stellt jedoch die effektivere, umweltfreundlichere und langfristig günstigere Option dar.

Aqua Unimat Gründer Rista Petrovic

Aqua Unimat Gründer

Rista Petrović

Rista Petrović, Aqua Unimat Gründer, hat bereits mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Wasser­enthärtung gesammelt. Als langjähriger Wasserprofi kennt er alle Tipps und Tricks und verrät sie Ihnen in seinen Artikeln.

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